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Stadtbrille

Der im Volksmund „Stadtbrille“ bezeichnete Wassertorbau, der mit einer Länge von 46 m die Vils überspannt, ist 1454 als „Gang über die Vils“ erstmals nachweisbar. Er dürfte sich damals bereits als eingeschossige Anlage mit Türmen über den beiden Mittelpfeilern präsentiert haben. Im Zuge eines Umbaus, der unter der Leitung des Trierer Hofbaumeisters Hans Hauck 1580 erfolgte, wurde der linke und der rechte Bogen des Wassertorbaus um je ein Geschoss erhöht, der mittlere um zwei Geschosse, die von zwei Turmaufbauten „bekrönt“ waren.

 

Mit der Beseitigung der beiden Türmchen und des dritten Geschosses über dem mittleren Joch sowie einer damit einhergehenden einheitlichen Bedachung erhielt die Anlage 1698 ihr heutiges Aussehen, abgesehen vom westlichen Bogen, der vor 1600 aufgefüllt und vor einigen Jahren wieder geöffnet wurde.