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| Mikrozensus 2008 am 8. Januar gestartet – Interviewer bitten um Auskunft zur wirtschaftlichen und sozialen Lage – Auswahl nach objektivem Zufallsverfahren |
Amberg. Seit 8. Januar wird im gesamten Bundesgebiet bei einem Prozent der Bevölkerung der Mikrozensus – eine amtliche Haushaltsbefragung – durchgeführt. Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung werden dabei im Laufe des Jahres 2008 insgesamt rund 55.000 bayerische Haushalte befragt, die zuvor nach einem objektiven Zufallsverfahren ausgewählt worden sind. Dazu werden sie von eigens geschulten und zuverlässigen Interviewerinnen und Interviewern aufgesucht. Für den überwiegenden Teil der Fragen besteht nach dem Mikrozensusgesetz Auskunftspflicht. Mit dem Mikrozensus werden seit 1957 laufend aktuelle Zahlen über die wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung, insbesondere der Haushalte und Familien, ermittelt. Die Erhebung 2008 enthält zudem Fragen zum Pendlerverhalten der Erwerbstätigen sowie der Schüler und Studenten. Neben dem hauptsächlich benutzten Verkehrsmittel auf dem Weg zur Arbeits- oder Ausbildungsstätte werden auch die Entfernung und der Zeitaufwand für den Weg dorthin erhoben. Die durch den Mikrozensus gewonnenen Informationen sind Grundlage für zahlreiche gesetzliche und politische Entscheidungen und deshalb für alle Bürger von großer Bedeutung. Datenschutz und Geheimhaltung sind, wie bei allen Erhebungen der amtlichen Statistik, umfassend gewährleistet. Auch die Interviewerinnen und Interviewer, die ihre Besuche bei den Haushalten zuvor schriftlich ankündigen und sich mit einem Ausweis des Landesamtes legitimieren, sind zur strikten Verschwiegenheit verpflichtet. Statt an der Befragung per Interview teilzunehmen, hat jeder Haushalt aber ebenso das Recht, den Fragebogen selbst auszufüllen und per Post an das Landesamt einzusenden. Das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung bittet alle Haushalte, die im Laufe des Jahres 2008 eine Ankündigung zur Mikrozensusbefragung erhalten, die Arbeit der Erhebungsbeauftragten zu unterstützen. (su) (25 Zeilen à ca. 90 Anschläge | 020/2008 | 31.01.2008)
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