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Am 16. April Fundsachenflohmarkt der Stadt Amberg – Veranstaltungsort diesmal die Eishalle Am Schanzl – Vielzahl der Fundgegenstände und Enge bedingen Umzug

Amberg. Am kommenden Samstag, 16. April, lädt die Stadt Amberg wieder zu ihrem „Fundsachenflohmarkt“ ein. In dessen Rahmen werden zahlreiche Fundgegenstände zum Verkauf angeboten, die vom Verlierer nicht nachgefragt und vom Finder nicht beansprucht wurden. Um 10 Uhr öffnet der allseits beliebte „Basar“ seine Pforten – erstmals übrigens in der Eishalle Am Schanzl statt wie bisher in den Rathausinnenhöfen.

Grund für diesen „Umzug“ waren die große Anzahl an Fundstücken sowie die Enge, die angesichts des gewaltigen Besucherandrangs besonders in den letzten Jahren herrschte. „Sie zwang uns, eine neue Räumlichkeit für unseren Flohmarkt zu suchen“, macht Hans-Georg Schrüfer deutlich, der als Leiter des Organisations- und Personalamtes nicht nur die Organisation dieser Verkaufsaktion übernimmt, sondern auch die Idee zu dieser Veranstaltung hatte.

Bei Wolfgang Streich, dem Vorsitzenden des Eissportclubs und Betreibers der Amberger Eishalle, stieß er mit seiner Anfrage auf offene Ohren. Dieser stellte die Halle spontan zu Verfügung, die damit nach der Frühjahrsmesse an diesem Wochenende in der nächsten Woche ein weiteres Mal zum Anziehungspunkt für zahlreiche interessierte Besucher werden wird.

Doch was wird bei dieser neuerlichen Verkaufsaktion angeboten, die am kommenden Samstag von 10 Uhr bis 12 Uhr dauern wird? „Es kommen all jene Gegenstände zur Veräußerung, die vom Verlierer innerhalb der gesetzlichen Frist nicht abgeholt wurden und auf deren Eigentumserwerb der jeweilige Finder verzichtet hat, obwohl er Anspruch darauf hätte“, erläutert Hans-Georg Schrüfer.

Dies sind zum einen die begehrten Fahrräder, Mobiltelefone, Schmuck, Uhren, Taschen, Geldbeutel und Brillen. Zum anderen gehört aber auch eine große Anzahl an Kleidungsstücken dazu, die nach Auskunft des Amtsleiters in aller Regel eher selten vom Verlierer nachgefragt werden. „Für all jene, die etwas liegengelassen haben oder vermissen, lohnt sich eine Nachfrage in unserer Bürgerinfo“, merkt Schrüfer deshalb bei dieser Gelegenheit an. Die Bürgerinfo im Rathaus ist zugleich Fundbüro und damit Ansprechpartner für Verlierer und Finder.

Wer nun am kommenden Samstag, 16. April, beim Fundsachenflohmarkt in der Eishalle einen oder mehrere Gegenstände erwirbt, sollte dabei Einiges beachten. So übernimmt die Stadt Amberg keine Haftung oder Garantie für die erworbenen Gegenstände. Es gilt vielmehr der Grundsatz „gekauft wie gesehen“: Ein Umtausch wegen eines erst im Nachhinein entdeckten Mangels an den – dafür allerdings sehr günstigen – Artikeln ist also nicht möglich.

Ebenso werden die Fundsachen nur gegen Barzahlung ausgehändigt, als Zahlungsmittel wird ausschließlich der Euro akzeptiert. Außerdem ist jeder, der etwas kauft, verpflichtet, seinen Neuerwerb bis zum Ende des Flohmarktes vom Veranstaltungsort abzutransportieren. „Eine Lagerung ist auch gegen Gebühr leider nicht möglich“, betont Hans-Georg Schrüfer.

Er empfiehlt den Erwerbern zudem, den angekauften Gegenstand gründlich auf etwaige Mängel zu überprüfen. „Dies ist vor allen Dingen dann besonders wichtig, wenn es sich dabei um ein Fahrrad handelt, das im öffentlichen Straßenverkehr genutzt wird und darum verkehrssicher sein muss“, so der dringende Rat des Organisations- und Personalamtsleiters.

Nr. 67/2011 | 8. April 2011 | 44 Zeilen à ca. 90 Anschläge | su