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Städtisches Grundstück geht an die medbo – Fläche für die neue Tagesklinik und erweiterte Institutsambulanz liegt in direkter Nähe zum Klinikum – Vertragsunterzeichnung im Büro des Oberbürgermeisters

Amberg. Der Startschuss für dieses Projekt ist bereits vor einigen Jahren gefallen: Seit Juni 2009 gibt es in Amberg eine Institutsambulanz für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Amberg, untergebracht ist diese in einem ehemaligen Gebäude der Luitpoldhütte in Sulzbacher Straße 105. Jetzt wurde mit dem Ankauf eines rund 4.300 Quadratmeter großen Grundstückes der erste Schritt für eine Erweiterung der Einrichtung sowie einer neuen Tagesklinik getan.

Verkäufer dieses Grundstückes war die Stadt Amberg, die Fläche befindet sich oberhalb des Parkplatzes des Klinikum St. Marien direkt am Mariahilfbergweg. „Die Nähe zu unserem Klinikum St. Marien war auch eine wichtige Voraussetzung für dieses Projekt“, berichtete Oberbürgermeister Wolfgang Dandorfer, der mit Bezirkstagspräsident Franz Löffler, dem Justiziar der Medizinischen Einrichtungen des Bezirks Oberpfalz, kurz medbo GmbH, Sebastian Manke, dem Leiter des städtischen Liegenschaftsamtes Herbert Bösl und Notar Dr. Johann Frank in seinem Büro zur Vertragsunterzeichnung zusammengekommen war.

Auch Franz Löffler, eigens zur Unterschrift nach Amberg gereist, machte deutlich, wie wichtig diese direkte Anbindung zum Amberger Klinikum für das Vorhaben ist. „Ich bin der Stadt Amberg sehr dankbar dafür, dass sie uns an dieser Stelle ein geeignetes Grundstück zum Kauf angeboten hat“, freute er sich über diesen Abschluss und erläuterte, dass die Erweiterung unter anderem auch wegen des „großen Zulaufs zur Institutsambulanz“ erforderlich geworden sei.

Was den Neubau der Einrichtung betrifft, so stehe „der Bezirk beziehungsweise die medbo Gewehr bei Fuß“, informierte der Bezirkstagspräsident weiter. Dennoch gelte es vor der Umsetzung dieses Bauvorhabens, noch eine weitere Hürde zu nehmen. „Derzeit warten wir noch darauf, dass das neue Haus in das Bayerische Krankenhausbauprogramm aufgenommen wird“, erzählte Franz Löffler. Auf staatliche Fördermittel sei man bei diesem Projekt dringend angewiesen.

Vorgesehen ist für diesen neuen Standort der Bau einer Tagesklinik mit insgesamt zwölf Behandlungsplätzen und damit einhergehend die Erweiterung der Institutsambulanz. Letztere leistet bereits seit knapp drei Jahren eine leitlinienorientierte kinder- und jugendpsychiatrische Diagnostik von Jugendlichen und Kindern ab dem Kleinkindalter. Da im Zuge dessen auch häufig anderweitige Untersuchungen notwendig sind, besteht bereits jetzt eine gute Kooperation mit der Kinderklinik am Klinikum St. Marien.

Nr. 104/2012 | 7. Mai 2012 | 31 Zeilen à ca. 90 Anschläge | su