Informationen zum Coronavirus

Inzidenzverlauf in der Stadt Amberg und aktuell gültige Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

 

Die Zahlen für das Stadtgebiet Amberg können außerdem auf den Webseiten des Robert-Koch-Instituts eingesehen werden. 

Derzeit gilt die 14. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in der Fassung vom 1. September 2021.

Verschärfte Maßnahmen werden bei einer erhöhten Belastung des Gesundheitssystems ergriffen. Die aktuelle Warnstufe wird auf der Krankenhausampel angezeigt.

Gemeinsames Testzentrum der Stadt Amberg und des Landkreises Amberg-Sulzbach

Alle Bewohnerinnen und Bewohner - ohne Symptome - aus der Stadt Amberg und des Landkreises Amberg-Sulzbach können sich nach vorheriger Terminvereinbarung im gemeinsamen Testzentrum auf COVID-19 testen lassen. Die Terminvereinbarung ist nur online über den folgenden Link möglich:

Impfregistrierung

Die Registrierung für eine Impfung gegen das SARS-CoV-2 Virus ist ab sofort online unter www.impfzentren.bayern möglich.

Weitere Informationen auf der Webseite des Impfzentrums Amberg.

Wegen der Einstufung von Tschechien und Tirol als Virusvariantengebiet können nach einer Mitteilung des Bundesinnenministeriums für Grenzpendler nur noch im sehr begrenztem Umfang Ausnahmen von den geltenden Einreisbeschränkungen zugelassen werden. Konkret dürfen nur noch Grenzgänger mit systemrelevanten Tätigkeiten bei Vorliegen einer negativen Corona-Testbescheinigung einreisen. Wer als systemrelevant einzustufen ist, ergibt sich dabei sich dabei aus einer Mitteilung der EU-Kommission vom 30.03.2020.

Damit den Grenzpendlern am Dienstag nach Prüfung der Systemrelevanz die notwendige Bescheinigung am Feierabend von ihren Arbeitgebern mitgegeben werden kann, ist die Rückmeldung der Amberger Betriebe bis Montag, 15. Februar 2021, 14 Uhr notwendig. Diese erfolgt nach festgelegtem Meldeschema ausschließlich digital an Ordnungsamt(at)amberg.de.

Vordruck Meldeschema Mitarbeiter systemrelevant Beschäftigte

Mitteilung EU Kommission: Leitlinien Freizügigkeit während Corvid-19-Ausbruch

Presseinformation der Stadt Amberg vom 14.02.2021

Presseinformation des Bundesinnenministeriums vom 14.02.2021

Personen, die in den Freistaat Bayern einreisen und sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind grundsätzlich verpflichtet, die für sie zuständige Kreisverwaltungsbehörde zu kontaktieren.

Weitere Informationen (Link zum Bayernportal)

Zuständige Behörde: Gesundheitsamt Amberg-Sulzbach, Hockermühlstraße 53, Amberg, Tel. 09621 39-669, E-Mail gesundheitsamt(at)amberg-sulzbach.de

Wie viele Impfzentren gibt es in Bayern?

Die Impfzentren in Bayern sind bereit. Die Standorte für 99 Impfzentren stehen fest, die logistischen Vorbereitungen sind abgeschlossen. Ziel war es, bis zum 15.12.2020 flächendeckend Impfzentren in jedem Landkreis oder jeder kreisfreien Stadt einzurichten. Das wären 96 gewesen – das Ziel wurde also sogar übertroffen.

Karte: https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/impfung/

 

Wie viele Mobile Impfteams gibt es?

Die Anzahl der Mobilen Impfteams orientiert sich an den regionalen Anforderungen. Derzeit sind in den örtlichen Impfzentren jeweils zwischen einem und elf Mobile Impfteams im Einsatz. Diese bestehen jeweils mindestens aus einer Ärztin / einem Arzt und medizinischem (Fach)Personal.

 

Wie sind die Öffnungszeiten der Impfzentren?

In der Anfangsphase ist grundsätzlich von einem täglichen Betrieb (7-Tage die Woche) auszugehen. Die Öffnungszeiten orientieren sich an den regionalen Anforderungen. Anfänglich liegt ein Fokus auf den Mobilen Impfteams sowie auf den am höchsten priorisierten Bevölkerungsgruppen.

 

Welches Impfzentrum ist für mich zuständig?

Für eine Impfung müssen sich Bürgerinnen und Bürger an das Impfzentrum an ihrem Wohnsitz oder am Ort ihresständigen Aufenthalts wenden. Das gilt selbst, wenn ein anderes Impfzentrum näher oder besser zu erreichen ist. Eine Abweichung ist jedoch für Personal in Einrichtungen, Uniklinika und Krankenhäusern möglich.

 

Wie viele Impfungen schafft Bayern pro Tag?

Die Berechnung der Impfleistung wird von zahlreichen Einflussfaktoren geprägt. Basierend auf aktuellen Berechnungen gehen wir derzeit im Freistaat Bayern von einer Kapazität von über 30.000 Impfungen täglich aus. Dies entspricht einer durchschnittlichen täglichen Impfkapazität von rund 300 Personen für jedes Impfzentrum.

 

Wie viele Impfdosen sind für Bayern vorgesehen?

Die Beschaffung der Impfdosen erfolgt durch den Bund. Diese werden (nach der Nationalen Impfstrategie des Bundes) gemäß dem Bevölkerungsanteil direkt durch den Hersteller an die Lieferstandorte der Länder ausgeliefert.

 

Gelten die Infektionsschutzmaßnahmen noch für mich, wenn ich geimpft bin?

Ja. Denn auch, wenn man sich nach einer Impfung in der Regel nicht mehr selbst mit dieser Krankheit infizieren kann, gilt weiterhin, durch eigene Hygienemaßnahmen vor allem auch gefährdete Gruppen in der Bevölkerung zu schützen, die aus verschiedenen Gründen (noch) nicht selbst geimpft werden können.

Neben Impfungen sind ergänzende Hygienemaßnahmen ein wichtiger Baustein des persönlichen Infektionsschutzes. Geeignete Hygienemaßnahmen können die Verbreitung von vielen Krankheitserregern effektiv verringern.

 

Wie werden die Impfdosen in Bayern weiterverteilt?

Die Verteilung der an Deutschland ausgelieferten Impfstoffdosen auf die Länder erfolgt nach deren Bevölkerungsanteil. Nach der gegenwärtigen Einschätzung wird der Impfstoff durch den beauftragten Logistiker an die Impfzentren ausgeliefert. Ziel ist, mit den Impfungen am 27.12.2020 in allen Regierungsbezirken prioritär bei Alten- und Pflegeheimen zu beginnen.

Da dieses Impfangebot durch die Mobilen Impfteams der jeweiligen Impfzentren vor allem in den Einrichtungen erfolgt, wird dies eines der Aufgabenschwerpunkte der Impfzentren sein.

In diesem Zusammenhang ist der Hinweis angebracht, dass sich die breite Bevölkerung insbesondere in der Anfangszeit der Impfungen nicht eigeninitiativ in den Impfzentren um eine Impfung bemühen muss. Die jeweiligen Angehörigen der Zielgruppen in der Impfpriorisierung werden auf geeigneten Kanälen über die Zugänglichkeit zum Impfangebot informiert.

 

Wann ist Impfbeginn in Bayern?

Ziel ist, mit den Impfungen am 27.12.2020 prioritär bei Alten- und Pflegeheimen zu beginnen.

 

Wie sieht es mit dem Transport des Impfstoffes aus?

Eine Lieferung des Impfstoffes wird nach aktueller Planung direkt durch den Hersteller an mehrere zentrale Lieferstandorte in Bayern erfolgen. Dafür wurden vom Freistaat Bayern 40 Ultratiefkühlschränke bestellt. In Bayern können damit rund drei Millionen der hochempfindlichen Impfstoffdosen bei etwa – 75 °C aufbewahrt werden. Anschließend wird der Impfstoff an die jeweiligen Impfzentren bei +2 bis +8°Cweiterverteilt. Infolge der zeitnahen Verimpfung des betreffenden Impfstoffes in den Impfzentren ist dort keine Aufbewahrung in Ultratiefkühlschränken erforderlich. Die notwendige Verdünnung wird vor Ort erfolgen.

 

Wo befinden sich diese zentralen Lieferstandorte?

Die zentralen Lieferstandorte befinden sich in allen Regierungsbezirken. Die genauen Standorte werden aus Sicherheitsgründennicht bekannt gegeben.

 

Wie erfahre ich, wann ich mich impfen lassen darf?

Jeder zweite coronabedingte Todesfall in Deutschland wird gegenwärtig bei den über 80-Jährigen verzeichnet. Diese leben sehr häufig in Senioren- oder Pflegeeinrichtungen. Es versteht sich von selbst, dass diese besonders betroffenen Personen deshalb vordringlich vor dieser Krankheit geschützt werden müssen. Die Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV) des Bundes sieht dies mit einer höchsten Priorität für die Bewohnerinnen und Bewohner sowie das Personal solcher Einrichtungen ebenfalls vor. Bayern hat deshalb schon frühzeitig, gemeinsam mit den regionalen und überregionalen Trägern solcher Einrichtungen, intensive Vorbereitungen für einen Impfbeginn am 27.12.2020 getroffen. Diese Planungen betreffen vorwiegend organisatorische und logistische Fragestellungen, aber auch eine zielgruppenorientierte Information der Impfberechtigten. Angesichts der Tatsache, dass viele dieser Einrichtungen bereits hervorragend selbstorganisiert sind, wird das überwiegende Impfangebot mit Mobilen Impfteams direkt dort stattfinden. Die Information der Impfberechtigten in den Einrichtungen erfolgt durch die Einrichtung selbst.

Aktuell ist eine Terminvereinbarung ist für den Personenkreis mit höchster Priorisierunggegenwärtig nur telefonisch beim jeweiligen Impfzentrum möglich. Hierzu notwendige Kontaktdaten der Impfzentren werden den impfberechtigten Personen jeweils zeitnah nach Verfügbarkeit des Impfstoffs über die für sie gewohnten Kommunikationswege bekannt gegeben bzw. in allen örtlichen Medien veröffentlicht. Die Telefonnummern der Impfzentren sind über eine Postleitzahl-Suche auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege zu finden (https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/impfung/#PLZ-Suche). Zusätzlich kann im Einklang mit den anderen Ländern die Rufnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes (116 117) genutzt werden. Es ist vorgesehen, dass ein Anrufer bei Anruf über diese Rufnummer in das für ihn zuständige Impfzentrum in Bayern zur Registrierung und Terminvereinbarung weitergeleitet wird.

Zur Information der über 80-Jährigen über die Impfmöglichkeiten, Terminvergabe und Ort der Impfzentren ist zusätzlich ein Einladungsschreiben vorgesehen. Darüberhinausgehende Einladungen erfolgen nicht.

Aus infektionshygienischen Gründen sowie zur Vermeidung unnötigen Zeitaufwands beziehungsweise längerer Wartezeiten bitten wir diejenigen, die nicht zu einer zu priorisierenden Personengruppe gehören und daher auch keinen Termin zur Impfung haben, von einem Besuch des Impfzentrums abzusehen. Impfungen erfolgen nur bei priorisierten Gruppen nach Voranmeldung und individueller Terminvergabe. Der Zeitpunkt einer allgemeinen Terminvergabe wird rechtzeitig öffentlich bekannt gegeben.

Minderjährige oder betreute Personen:

Das ärztliche Impfgespräch erfolgt grundsätzlich vor einer Impfung. Dieses individuell‑persönliche Beratungsgespräch beinhaltet eine Aufklärung über die zu verhütende Krankheit sowie die Impfung selbst. Bei minderjährigen oder unter Betreuung stehenden Personen nimmt stets auch der gesetzliche Vertreter an diesem Gespräch teil. Eine Impfung kann ausschließlichnach einer wirksamen Einwilligungserklärung des gesetzlichen Vertreters erfolgen.

 

Wie läuft so eine Impfung ab?

Bei der Wahrnehmung eines individuellen Impfangebots überprüft das medizinische Personal des Impfzentrums die vorab erhobenen personenbezogenen Daten und dokumentiert diese, u. a. muss ein Aufklärungsbogen ausgefüllt werden. Anschließend findet ein persönliches ärztliches Impfgespräch statt, bei dem insbesondere der (aktuelle) Gesundheitszustand besprochen und individuell über die Impfung informiert wird. Nach Unterzeichnung der Einverständniserklärung wird der Impfwillige geimpft.

Ein vorheriger Nachweis eines negativen Testergebnisses ist nach aktuellen Erkenntnissen nicht erforderlich, da dies – zumindest für den aktuellen Impfstoff von BioNTech / Pfizer – nach den bisherigen Studien keine Auswirkungen auf das Impfergebnis hat. Positiv getestete Personen werden jedoch gebeten, hierauf unbedingt schon bei einem Terminvergabeverfahren ausdrücklich hinzuweisen.

 

Wird die Impfung dokumentiert bzw. bekomme ich einen Nachweis?

Nach § 22 Infektionsschutzgesetz („Impfdokumentation“) ist jede Schutzimpfung unverzüglich in einem entsprechenden Ausweis (Impfpass) einzutragen oder als Bescheinigung auszuhändigen.

 

Welche Daten werden gespeichert?

Datenschutz und Datensicherheit sind bei einer Verarbeitung sensibler personenbezogener Daten von großer Bedeutung. Personenbezogene Daten werden daher nur im notwendigen Umfang verarbeitet. Zudem werden umfangreiche technische und organisatorische Maßnahmen getroffen, um jederzeit sicherzustellen, dass die europäischen und nationalen Vorschriften über den Datenschutz auch von etwaigen externen Dienstleistern beachtet werden.

 

Muss ich mit Impfnebenfolgen rechnen?

In den bisherigen klinischen Studien mit insgesamt mehreren zehntausend Studienteilnehmerinnen und Studienteilnehmern wurden aktuell keine schwerwiegenden Begleiterscheinungen zur Impfung bekannt. Leichte Autoimmunreaktionen, wie beispielsweise ein kurzfristiges körperliches Unwohlsein, können jedoch nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Aus diesem Grund erfolgt verpflichtend nach jeder Impfung eine routinemäßige medizinische Nachsorge.

 

Wie viel und welches Personal arbeitet in den Impfzentren?

In allen Impfzentren sind insgesamtüber 2.000 Personen beschäftigt. Neben medizinischem (Fach)Personal sowie Verwaltungs- und Sicherheitspersonal arbeiten dort etwa 500 Ärztinnen und Ärzte im Wechseldienst. Insgesamt hatten sich rund 6.000 Ärztinnen und Ärzte bei der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) für eine Mitwirkung in den Impfzentren und Mobilen Teams gemeldet.

 

Was kostet der Betrieb der Impfzentren?

Die laufenden Kosten können regional variieren und bestehen im Wesentlichen aus den Errichtungskosten, Betriebskosten und Personalkosten. Die Länder tragen, gemeinsam mit der gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung, die Kosten für den Betrieb der Impfzentren.

 

Welche Hard- und Software wird benötigt?

Sowohl für die Impfzentren selbst als auch für die Mobilen Impfteams ist eine technische Ausstattung notwendig. Diese besteht regelmäßig aus einem (mobilen) Computersystem mit (mobiler) Datenübertragungsmöglichkeit (Netzwerk / Mobilfunkanbindung) sowie (mobilem) Drucker und Barcode-Scanner.

Zudem sind alle Impfzentren zur Nutzung des entwickelten digitalen Bayerischen Impfmanagement gegen Corona (BayIMCO) verpflichtet. Dies gewährleistet eine vollständige Datenübertragung zur Impfsurveillance des Robert Koch-Instituts. Die fertig entwickelte Software zur Verwaltung und Terminvergabe wird seit einigen Tagen im Rahmen eines Qualitätsmanagements intensiv hinsichtlich der definierten Anforderungen und dem Nutzungskontext in einer Produktivumgebung getestet, um so einen fehlerfreien Betrieb bei Impfbeginn zu gewährleisten. Eine Softwareverteilung zu den Impfzentren sowie eine Schulung erfolgt in den kommenden Tagen.

 

Wie ist das Personal geschützt?

Grundsätzlich wird Schutzausrüstung seitens des Freistaats Bayern nur gestellt, wenn die Impfzentren diese nicht beschaffen konnten. Der Freistaat Bayern stellt für die Anlaufphase bis zu 100 Impfzentren PSA-Starterkits zur Verfügung. Derzeit sind 99 Impfzentren gelistet. Die Starterkits werden wie folgt bestückt sein:

-           FFP2/KN95-Masken: 8.000 Stück

-           MNS/OP Masken: 15.000 Stück

-           Schutzkittel: 3.000 Stück

-           Einwegschutzhandschuhe: 180.000 Stück

-           Augenschutz: 1.000 Stück

 

Was ist mit einem Hygieneplan in den Impfzentren?

Die Kreisverwaltungsbehörden organisieren und betreiben die Impfzentren in eigener Verantwortung. Als Hilfestellung zur Erstellung dieser individuell optimierten Lösungen hat das Bayerische Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege den zuständigen Kreisverwaltungsbehörden Empfehlungen für den Aufbau und Betrieb dieser Einrichtungen übermittelt.

 

Gibt es eine Informationskampagne für Bayern?

Nach einem Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz werden der Bund und die Länder eine bundeseinheitlicheImpfkampagne durchführen und einheitliche Aufklärungs- und Informationsmaterialien verwenden. Der Bund setzt aktuell die Impfkampagne um und will diese am 28.12.2020 starten. Dabei sollen die jeweils priorisierten Personen durch die Darstellung ihrer Zielgruppe und über Mediaausspielungen, die sich am Kommunikationsverhalten der jeweiligen Zielgruppe orientieren, gezielt angesprochen werden. Die Länder sind in den Prozess eingebunden. Das StMGP wird sich an der Kampagne beteiligen und diese unterstützen bzw. ergänzen, soweit hierfür Bedarf besteht.

Unabhängig davon hat das StMGP eine neue Schwerpunktseite www.coronaimpfung.bayern.de freigeschaltet. Auf der neuen zentralen Corona-Seite werden alle relevanten Informationen zum Thema „Impfen“ – insbesondere auch zu den priorisierten Zielgruppen – angeboten. Die neue Impfseite enthält zahlreiche FAQs zu Aspekten der Impfung, die Antworten auf die Fragen der Bürgerinnen und Bürgern anbieten. Darüber hinaus wird auf die ausführlichen Impf-Informationen des RKI, des PEI und des BMG verlinkt. Die Seite wird kontinuierlich weiterentwickelt und ausgebaut, insbesondere die FAQs werden fortlaufend aktualisiert und ergänzt. Das StMGP begleitet das Thema „Impfen“ darüber hinaus sehr aktiv auf seinen Social-Media-Kanälen.

 

Darf ich mir einen Impfstoff aussuchen?

Grundsätzlich entscheidet der behandelnde Arzt, in enger Absprache mit seinem Patienten, über die konkrete medizinische Behandlungsleistung sowie die Auswahl eines geeigneten Impfstoffes. Ein Recht, den Impfstoff eines bestimmten Herstellers zu wählen, besteht nicht.

 

Wie viel kostet mich eine Impfung?

Die Corona-Schutzimpfung ist für alle Bürgerinnen und Bürger, unabhängig von ihrem Versicherungsstatus, kostenlos. Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. Die Länder tragen, gemeinsam mit der gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung, die Kosten für den Betrieb der Impfzentren.

 

Kommt jetzt eine mittelbare Impfpflicht für Veranstaltungen?

Mit Blick auf eine allgemeine Gleichbehandlung bietet die persönliche Schutzimpfung für sich noch keinen Anlass, bereits geimpfte Menschen dahingehend zu privilegieren. Erst bei entsprechend niedrigen Infektionszahlen sind erneute Anpassungen der Infektionsschutzmaßnahmen denkbar. 

Häufig gestellte Fragen und Antworten rund um die vorläufige Kontaktbeschränkung anlässlich der Corona-Pandemie werden auf der Homepage des Innenministeriums laufend fortgeschrieben.

Diese FAQ dienen dazu, konkrete Einzelfragen bezüglich der Allgemeinverfügung und Regelungen zu erläutern.

Die Freiwilligenagentur der Stadt Amberg in Kooperation mit der Amberger Zeitung ist aktuell dabei, ein Angebot für Besuchsdienste erarbeiten, um Kommunikationsmöglichkeiten für einzelne Bürgerinnen und Bürger zu schaffen, die alleinstehend bzw. überfordert sind und einen Ansprechpartner/Einkaufshilfe benötigen. So wird dabei geholfen, das Gesundheitssystem nicht zu überlasten, sodass für alle kranken Menschen weiterhin eine gute Versorgung gewährleistet werden kann.

Informationsflyer der Freiwilligenagentur

Zielgruppe sind Personen, die nach bisherigen Erkenntnissen ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben. Diesen Menschen wird empfohlen, Kontakt zu Menschengruppen zu meiden:

  • ältere Menschen;
  • Menschen mit Grunderkrankungen wie z.B. Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen;
  • Menschen mit unterdrücktem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht, oder wegen Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr unterdrücken, wie z.B. Cortison).

Wie wird geholfen:

  • die Hilfebedarfebetroffener Bürgerinnen und Bürger werden erfasst und durch Moderatorinnen und Moderatoren an freiwillige Helferinnen und Helfer weitergeleitet.
  • die Freiwilligenübernehmen dann unterstützende Tätigkeiten, wie Einkäufe, Apothekenabholungen etc. für Menschen, die dies momentan nicht selbst erledigen können.

Wer nicht zur Risikogruppe gehört, sich gesund fühlt und sich vorstellen könnte einem ehrenamtlichen Helferteam beizutreten, kann sich gerne bei der Freiwilligenagentur anmelden.

Anmeldung (sowohl für Hilfesuchende, als auch für freiwillige Helferinnen und Helfer):

Freiwilligenagentur der Stadt Amberg
Spitalgraben 3, 92224 Amberg
E-Mail: engagiert(at)amberg.de
Tel. 09621 10-1513, 10-1342

Verantwortliche Person: Elisabeth Triller

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Amberg mbH informiert auf einer eigens eingerichteten Homepage über aktuelle Unterstützungsmöglichkeiten und bittet um besonnenes, verantwortungsbewusstes Handeln, um weitere Verunsicherung zu vermeiden bzw. vorzubeugen.

Informationen der IHK Regensburg werden auf der Homepage www.ihk-regensburg.de/corona tagesaktuell veröffentlicht.

Neben Unterstützungsprogrammen von Bund und Land gibt es noch weitere Institutionen und Organisationen, die Finanzhilfen für Kulturschaffende bereitstellen oder Projektaufrufe im Kontext von Corona gestartet haben. Eine ausführliche Übersicht finden Sie auf der Informationsseite StimulART.

Für Menschen in Home-Office und Quarantäne

Die Zeit, die sonst für den Arbeitsweg benötigt wird, für ein Frühstück in Ruhe nutzen und sich zur gewohnten Zeit an den Schreibtisch setzen, gut essen, ausreichend trinken und die Mediennutzung beschränken. Die Deutsche PsychotherapeutenVereinigung (DPtV) gibt Tipps zur Psycho-Hygiene. https://www.deutschepsychotherapeutenvereinigung.de/gesundheitspolitik/aktuelle-meldungen/news-bund/news/psycho-hygiene-tipps-fuer-home-office-und-quarantaene/

Für ältere Menschen

Was tun gegen Ängste und Sorgen? Hilfe von Nachbarn und Freiwilligen annehmen und so den Helfenden einen Gefallen tun? Einen Blick in alte Fotoalben werfen, die Geschichte dazu aufschreiben und diese per Post an Enkelkinder schicken? Mehr Informationen, Tipps und ermutigende Beispiele gibt es im BAGSO-Podcast. https://www.bagso.de/themen/zusammenhalten-in-dieser-zeit-ein-podcast-der-bagso/

Für Kinder und Familien

Kindern Orientierung geben, Corona- für Kinder erklärt, Hygiene- für Kinder erklärt, Tipps für Heimquarantäne und eingeschränkten Ausgang. Die AETAS Kinderstiftung bietet Informationen und Handreichungen. www.aetas-kinderstiftung.de

Online-Beratung für junge Menschen

Für junge Menschen wird über die Portale www.u25-deutschland.de und www.jugendnotmail.de E-Mail-Beratung angeboten.

Online-Programme zur psychischen Unterstützung

Selfapy ist ein kostenfreies Online-Programm zur psychischen Unterstützung bei Belastungen in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Inhalte sind allgemeine Informationen zum Coronavirus, der Umgang mit Quarantäne und negativen Gedanken sowie Bewältigungsstrategien. https://www.selfapy.de/corona/

Das Online-Programm iFightDepression unterstützt Betroffene beim Umgang mit den Symptomen einer leichten Depression und gibt praktische Hinweise für den Alltag. Übungen helfen, den Tag zu strukturieren und negative Gedankenkreise zu durchbrechen. Normalerweise setzt iFightDepression eine Begleitung durch einen Arzt oder Psychotherapeuten voraus. Da viele Patienten durch das Corona-Virus zu Hause bleiben müssen, ist das Programm nun dennoch für sechs Wochen auch ohne Begleitung zugänglich. https://www.deutsche-depressionshilfe.de/unsere-angebote/fuer-betroffene-und-angehoerige/ifightdepression-tool

Psychotherapeutisches Angebot per Video

Für Menschen, die sich aufgrund der bestehenden Pandemiesituation oder einer angeordneten Quarantäne psychisch belastet fühlen, bieten Psychotherapeuten (Psychotherapeutisch tätige Ärzte, psychologische Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendpsychotherapeuten) in Bayern individuelle psychotherapeutische Unterstützung per Videosprechstunde. Diese wird von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

So gehen Patienten vor, wenn sie das Angebot nutzen möchten:

  • Auf der Website https://www.kvb.de/service/patienten/coronavirus-infektion/ findet sich eine nach Regierungsbezirk geordnete pdf-Liste mit Psychotherapeuten
  • Suchen Sie nach einem Psychotherapeuten, an Ihrem Wohnort oder in Ihrer Region oder bayernweit.
  • Kontaktieren Sie die Praxis des Psychotherapeuten – bitte telefonisch.
  • Vereinbaren Sie mit der Praxis einen individuellen Videotermin und die Kontaktmöglichkeit.
  • Wenn Sie den Termin nicht einhalten können, sagen Sie bitte auf jeden Fall frühzeitig ab.

Zudem bieten die Telefonseelsorge rund um die Uhr unter der Nummer 0800 1110111 und die Psychiatrische Institutsambulanz (PIA) in Amberg von 9 bis 15 Uhr unter der Nummer 09621 91666-8350 telefonische Beratungen an.

Das Gesundheitsamt weist weiterhin auf die allgemeinen Schutzmaßnahmen hin. Vor einer Infektion mit dem Coronavirus kann man sich und andere wie bei anderen infektiösen Atemwegserkrankungen, wie z. B. Grippe, mit den üblichen Hygieneempfehlungen am besten schützen:

  • Abstand halten und engen Kontakt mit Personen, die an einer Atemwegsinfektion erkrankt sind, meiden
  • Häufiges Händewaschen
  • Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Leben
  • Beim Niesen und Husten Mund und Nase mit der Armbeuge abdecken
  • Händeschütteln vermeiden
  • Einmaltaschentücher verwenden und ordentlich entsorgen
  • Menschenansammlungen meiden
  • Notwendigkeit von Reisen in Risikogebiete sorgfältig abwägen

Wenn ein bestätigter Fall vorliegen sollte, erfolgt eine häusliche Absonderung des Betroffenen oder –soweit er schwerer erkrankt ist- Isolationsunterbringung im Krankenhaus.

Die Stadt Amberg verteilt derzeit FFP2-Masken für Bedürftige und pflegende Angehörige.

Bedürftige, die ein Anrecht auf fünf kostenlose FFP2-Masken haben, bekommen diese per Post vom Sozialreferat zugeschickt.

Pflegende Angehörige, von denen Jeder drei kostenlose FFP2-Masken in Empfang nehmen darf, werden über die Sozialstationen versorgt. Die Organisation für die Verteilung liegt in den Händen der, die mit der Pflegeexpertin Hübner besetzt ist.

Angehörige, deren Pflegeperson nicht über eine Sozialstation betreut wird, können sich direkt bei Frau Birgit Hübner von der Fachstelle für pflegende Angehörige in der Stadt Amberg melden, um sich für die Übergabe einen Termin geben zu lassen. Frau Hübner ist wahlweise unter der Telefonnummer 09621 493350 oder der E-Mail-Adresse birgit.huebner(at)malteser.org erreichbar.

Bei dem Termin, der zur Einhaltung des Infektionsschutzes und damit Entzerrung der Maskenausgabe unbedingt erforderlich ist, muss ein Schreiben der Pflegekasse vorgelegt werden, aus dem die Pflegebedürftigkeit der betreuten Person hervorgeht.


Wichtige Rufnummern und Corona-Hotlines

  • Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116117
  • Bürgertelefon der Bayerischen Staatsregierung: 089/122220
  • Coronavirus-Hotline des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit: 09131/6808-5101
  • Coronavirus-Telefon-Hotline des Kultusministeriums: 089/2186-2971
  • Coronavirus-Hotline des Wirtschaftsministeriums für Unternehmen: 089/2162-2101
  • Testzentrum Stadt und Landkreis: 09621 39-7998 (Montag bis Donnerstag 13 bis 16 Uhr)

Gesundheitsamt Amberg-Sulzbach, Hockermühlstraße 53
Tel. 09621 39-669, Fax 09621 37605-366, E-Mail gesundheitsamt(at)amberg-sulzbach.de


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