Blindgänger-Verdacht in der Breslauer Straße (Stadtteil Bergsteig) Mai 2020

Entwarnung!

Bei den Boden-Sondierungsarbeiten wurden Reste eines Bündels von Stabbrandbomben ohne Sprengmasse gefunden. Von diesen Bombenresten gehen keine Gefahr aus. Die befürchtete Entschärfung und Evakuierung der Anwohnerinnen und Anwohner – sie wäre für den Himmelfahrtstag, Donnerstag, 21. Mai, vorgesehen gewesen – ist damit nicht mehr erforderlich.

Ein Bürgertelefon für Fragen ist unter Telefon 09621 10-9999 eingerichtet. Dieses ist am Dienstag von 8 bis 18 Uhr, Mittwoch von 8 bis 22 Uhr und am Donnerstag ab 7 Uhr erreichbar. Oder per E-Mail: buergertelefon(at)amberg.de

Presseinfo 1 (19.05.2020) Blindgänger-Verdacht in der Breslauer Straße

Auf einer Baustelle in der Breslauer Straße (Stadtteil Bergsteig) besteht der Verdacht, dass sich im Untergrund eine Fliegerbombe befindet. Im Rahmen von Boden-Sondierungsarbeiten soll im Laufe des Mittwochs erkundet werden, ob dies tatsächlich der Fall ist.

Erst nach Freilegung und Bewertung des möglichen Blindgängers durch den Sprengmeister ist die endgültige Festlegung der weiteren Maßnahmen möglich. Eine etwaige Entschärfung ist vorläufig für Donnerstag, 21. Mai 2020, geplant. Von der notwendigen Evakuierung wäre der gesamte Stadtteil Bergsteig und Teile der Gemeinde Kümmersbruck betroffen.

Genauere Informationen liegen erst im Laufe des Mittwochs vor und werden gesondert bekannt gegeben. Die Anwohner im Räumungsgebiet werden mittels eines Flugblattes über die vorbereiteten Maßnahmen informiert. Zusätzlich werden am Donnerstag ggf. Lautsprecherdurchsagen im Evakuierungsgebiet durchgeführt.

Die Stadt Amberg hat ein Bürgertelefon eingerichtet, das unter der Telefonnummer 09621 10-9999 oder per E-Mail buergertelefon(at)amberg.de am Mittwoch von 8 bis 22 Uhr und am Donnerstag ab 7 Uhr erreichbar ist. Aktuelle Informationen zum Blindgänger-Verdacht sind zusätzlich im Internet unter www.amberg.de/evakuierung und auf der Facebook-Seite https://www.facebook.com/Amberg.de zu finden.

Presseinfo 2 (20.05.2020) Stadt Amberg kann Entwarnung geben

Um einstige Sprenggeschosse handelte es sich zwar schon bei dem im Rahmen von Bauarbeiten am Bergsteig gemachten Fund eines metallischen Gegenstands in rund zwei Meter Tiefe. Dennoch konnte nach der fachmännischen Ausgrabung der vermeintlichen Fliegerbombe im Amberger Stadtteil Bergsteig Entwarnung gegeben werden. Bei dem Objekt handelte es sich um Reste eines Bündels von Stabbrandbomben, die sich nach ihrem Abwurf eigentlich hätten verteilen sollen.

Dies geschah jedoch nicht und so verschwanden die Bomben, die über keine Sprengmasse mehr verfügen, im Erdboden. Dadurch, dass von ihnen aufgrund dessen keinerlei Gefahr ausging, gaben die Führungsgruppe Katastrophenschutz und Einsatzleiter Bernhard Strobl noch am Mittwochmittag offiziell Entwarnung. Die befürchtete Entschärfung und Evakuierung der Anwohnerinnen und Anwohner – sie wäre für den Himmelfahrtstag, Donnerstag, 21. Mai, vorgesehen gewesen – war damit nicht mehr erforderlich.