Gesundheitsforum

Amberger Gesundheitsforum - Gesundheit im Gespräch

Eine Veranstaltungsreihe der Volkshochschule Amberg in Zusammenarbeit mit dem Klinikum St. Marien Amberg

Die Veranstaltungen finden jeweils um 19:30 Uhr im Großen Rathaussaal (Marktplatz 11, 92224 Amberg). Der Eintritt ist frei!

Download: Flyer 2023

Symbolbild mit einer Joggerin und einem Jogger
Symbolbild mit einer Joggerin und einem Jogger. Foto © Monkey Business, Adobe Stock

Termin: Dienstag, 31. Januar 2023, 19:30 Uhr, Großer Rathaussaal
Referent: PD Dr. Antonio Ernstberger, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie

Wie schnell ist es passiert… ein gebrochenes Handgelenk durch einen Sturz oder ein verletzter Knöchel durch Umknicken beim Sport - Unfälle im Alltag. Doch auch Verkehrsunfälle oder schlichtweg der Verschleiß der Gelenke infolge des Alters sind keine Seltenheit. Schnelle Hilfe ist dann erforderlich und nicht selten gehen Betroffenen Fragen wie „Wird alles so wie früher? Kann ich wieder arbeiten und komme ich zuhause zurecht?“ im Kopf herum.

Ob Kindertraumatologie oder Kinderorthopädie, Alterstraumatologie, die Versorgung von Frakturen oder Gelenkverletzungen, der Bereich der Endoprothetik oder der Sportorthopädie – das Leistungsspektrum am Klinikum Amberg ist sehr breit gefächert.

„Unfallchirurgie und Orthopädie – Wir halten Sie in Bewegung!“ ist das Thema für den Auftakt des Gesundheitsforums. Der neue Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie, PD Dr. Antonio Ernstberger, möchte die Gelegenheit nutzen, um sich und sein Team vorzustellen. Ebenso stehen modernste und effektivste Therapiemöglichkeiten für Verschleißerkrankungen, Sportschäden und alle anderen Verletzungen im Fokus des Vortrags. Nach dem Vortrag ist natürlich Zeit für Fragen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Symbolbild Diabetischer Fuß
Symbolbild Diabetischer Fuß. Foto © Alexander Raths, shutterstock.com

Termin: Dienstag, 7. Februar 2023, 19:30 Uhr, Großer Rathaussaal
Referent: Dr. (Univ. Bagdad) Saman Djamil, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie

Etwa 8,5 Millionen Menschen in Deutschland sind laut der Deutschen Diabetes Hilfe an Diabetes mellitus erkrankt. Besteht diese Erkrankung bereits seit vielen Jahren können bei Betroffenen Durchblutungsstörungen aber auch Nervenschädigungen auftauchen. Auch Fußfehlstellungen sind aufgrund dieser Nervenschädigungen eine Folge von Diabetes mellitus. Solche Fehlstellungen verursachen Druckstellen an den Füßen der Patienten, die aber aufgrund der geschädigten Nerven nicht spürbar sind. Die Konsequenz: Die Wunden werden tiefer und oft zu spät oder gar nicht bemerkt. Im schlimmsten Fall kommt es am Ende zu einer Infektion, die sich im Körper ausbreiten kann, und zur Amputation des Fußes.

Doch ein Großteil davon könnte vermieden werden, wenn der Gang zu einem Gefäßchirurgen rechtzeitig erfolgt. Normalerweise heilen Druckstellen oder Wunden an den Füßen nach einem bestimmten Zeitraum ab. Ist dies aber nicht der Fall, sollte den Ursachen auf den Grund gegangen werden, um eine passende Therapie zu finden.

„Diabetischer Fuß aus gefäßchirurgischer Sicht“ ist das Thema des Vortrags. Dr. (Univ. Bagdad) Saman Djamil, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie am Amberger Klinikum, widmet sich in seinem Vortrag den Themen Diagnostik und Therapie bei einem diabetischen Fuß. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Nach seinem Vortrag nimmt er sich gerne noch die Zeit für individuelle Fragen.

Symbolbild Herz
Symbolbild Herz. Foto © CLIPAREA.com, Adobe Stock

Termin: Dienstag, 14. Februar 2022, 19:30 Uhr, Großer Rathaussaal
Referent: Prof. Dr. Christian Ritter, Chefarzt des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

Die moderne Radiologie nimmt mit der Herz-MRT und Herz-CT eine Schlüsselposition für eine hochwertige und zielgerichtete Versorgung herzkranker Patienten ein. Die Wahl der optimalen Untersuchungsmethode und die Interpretation der komplexen Bildgebungsinformationen gehören zu den Aufgaben der Radiologie. Heute wird die Herz-MRT z.B. als Standard genutzt, um eine Herzmuskelentzündung zu diagnostizieren. Die Herz-CT dagegen dient zur Abklärung des chronischen Koronarsyndroms oder der Planung interventioneller kardiologischer Eingriffe (z.B. kathetergestützter Herzklappenersatz).

Für die Patienten kann eine leitliniengerechte Diagnostik häufig nicht-invasiv mit Methoden der Schnittbildgebung erfolgen. Regelmäßig werden auch Erst- und Kontrolluntersuchungen bei Patienten mit angeborenen Herzfehlern in der MRT durchgeführt.

Durch entsprechende Zertifikate weist das Team der Radiologie die nötige spezielle Expertise vor. Mit unseren modernen Großgeräten einschließlich eines 3 Tesla MRT bieten wir unseren Patienten diese Bildgebung auf höchstem Niveau und mit möglichst hohem Komfort an.

In seinem Vortag gibt Prof. Dr. med. Christian Ritter einen Überblick über die Methoden und deren Einsatz. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Im Anschluss steht er für individuelle Frage gerne zur Verfügung.