Amberg jetzt ein "Digitales Amt"

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©Pressestelle Digitalministerium Bayern

Amberg darf sich ab sofort als „Digitales Amt“ bezeichnet. Dieses Prädikat erhalten digital aktive Kommunen in Bayern, die mindestens 50 rein kommunale oder zentrale Online-Verfahren im BayernPortal verlinkt haben. Oberbürgermeister Michael Cerny bekam jetzt ein Schild mit dieser Auszeichnung im Rahmen einer Auftaktveranstaltung von Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach überreicht. Die Stadt wird zudem auf der Webseite des Staatsministeriums für Digitales veröffentlicht, das damit zeigen möchte, welche Kommunen bei der Digitalisierung bereits gut vorangekommen sind.

Auch die Städte Nürnberg, Augsburg, Straubing, Ingolstadt, Bamberg und Bad Königshofen wurden exemplarisch für ihre Vorreiterrolle ausgezeichnet. Gerlach erklärte: „Die Digitalisierung der Verwaltung ist eine der wichtigsten Aufgaben der bayerischen Kommunen in den nächsten Monaten. Einige sind hier bereits vorbildlich unterwegs. Mit unserem neuen Prädikat ‚Digitales Amt‘ wollen wir nicht nur das Engagement dieser Gemeinden, Städte und Landkreise würdigen. Wir wollen auch den Bürgerinnen und Bürgern dort zeigen: Schaut her, hier könnt Ihr viele Eurer Anliegen schon online erledigen. Durch die Veröffentlichung auf unserer Webseite wollen wir zudem für mehr Transparenz sorgen und die engagierten Kommunen ausdrücklich hervorheben.“

Die Staatsministerin betonte zum Start der Initiative aber gleichzeitig, dass noch nicht alle Kommunen schon so weit seien. „Leider gibt es immer noch einige Zauderer und Zögerer. Hier wollen wir in den nächsten Monaten verstärkt die Chancen der Digitalisierung aufzeigen. Denn Online-Services sind nicht nur gut für die Bürgerinnen und Bürger. Sie machen auch die Arbeit der Kommunen selbst einfacher und effizienter. Das Bayerische Digitalministerium steht den Gemeinden, Städten, Landkreisen und Bezirken mit einer ganzen Reihe von unterstützenden Maßnahmen zur Seite, von zentral bereitgestellten Online-Diensten bis hin zu unserem Förderprogramm ‚Digitales Rathaus‘. Jede Kommune muss das Thema für sich aber auch in Angriff nehmen und ernsthaft betreiben“, sagte Judith Gerlach.

Das Bayerische Staatsministerium für Digitales unterstützt die Kommunen bei diesem Schritt mit einer Vielzahl von Maßnahmen. So stehen mit dem Förderprogramm „Digitales Rathaus“ insgesamt rund 42 Millionen Euro bereit. Gemeinden, Zusammenschlüsse von Gemeinden sowie Gemeindeverbände im Freistaat Bayern können diese Zuschüsse im Rahmen des Förderprogramms für die erstmalige Bereitstellung von Online-Diensten erhalten. Bisher wurden im Rahmen des Förderprogramms rund 860 Anträge gestellt.