Katastrophenschutz nimmt Arbeit auf

Wie vom Bayerischen Innenministerium vorgegeben, hat nach entsprechender Verfügung von Oberbürgermeister Michael Cerny auch in der Stadt Amberg die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) unter der Leitung von Dr. Bernhard Mitko ihre Arbeit aufgenommen. Die örtliche FüGK agiert jedoch nicht selbstständig, sondern als Teil der Katastrophenschutzbehörde der Bayerischen Staatsregierung und übernimmt im Wesentlichen die Aufgabe, regelmäßige Lagemeldungen über die Regierung der Oberpfalz nach München weiterzugeben sowie diesen bedeutsame Ereignisse oder Entwicklungen Im Schadens- oder Einsatzverlauf zu melden.

Aus diesem Grund haben sowohl die FüGK als auch die katastrophenhilfspflichtigen Organisationen nicht den Auftrag, selbstständig Maßnahmen in die Wege zu leiten, sondern nur dann tätig zu werden, wenn ein entsprechender Aufruf vonseiten der Staatsregierung erfolgt. Der bei der Stadt Amberg ebenfalls eingerichtete Krisenstab bleibt weiterhin bestehen. Die Bevölkerung wird gebeten, bei Fragen und für Informationen rund um das Coronavirus die Notrufnummer 116 117 oder die Hotline des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit 09131/6808-5101 anzurufen. Das Klinikum St. Marien und die Notrufnummer 112 sind hingegen nur im absoluten medizinischen Notfall der richtige Ansprechpartner.

(su)