Regeländerung bei Schulen und Kitas

Die Stadt Amberg macht darauf aufmerksam, dass bei der Bekanntgabe der Auswirkungen des Sieben-Tage-Inzidenzwertes auf den Schulbetrieb eine entscheidende Änderung eingetreten ist. Wurde bislang in Bayern die sogenannte „Freitagsregelung“ praktiziert, wonach jeweils am Freitag die Bekanntgabe erfolgte, inwieweit in der darauffolgenden Woche Präsenz-, Wechsel- oder Distanzunterricht gestattet ist, gilt aufgrund der geänderten Rechtsvorschriften nun ein anderes Prozedere.

Wird von nun an der Inzidenzwertunterschreitung von 100 an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten, so tritt wird bereits ab diesem Zeitpunkt eine Änderung wirksam. Konkret können in diesem Fall die Schulen ab dem übernächsten Tag vom Distanzunterricht in den Präsenz- oder Wechselunterricht wechseln. Dazu erfolgt im Amtsblatt eine Bekanntmachung der für die Stadt Amberg zu diesem Zeitpunkt maßgeblichen Inzidenzeinstufung und des Tages, an dem die entsprechenden Änderungen in Kraft treten. Außerdem wird die Öffentlichkeit über die städtische Homepage sowie über die Medien informiert.

Noch hat sich diesbezüglich aber keine Änderung ergeben. Denn in der aktuellen, am Freitag, 30. April 2021, erfolgten Bekanntmachung wird darauf hingewiesen, dass die Sieben-Tage-Inzidenz laut Robert-Koch-Institut (RKI) an diesem Tag einen Wert von 142,2 aufwies und damit die bisherigen Regelungen weiterhin gültig bleiben. Demnach findet ab Montag, 3. Mai 2021, in der Jahrgangsstufe 4 der Grundschulstufe, in der Jahrgangsstufe 11 der Gymnasien und der Fachoberschulen sowie in sonstigen Abschlussklassen Präsenzunterricht statt, soweit der Mindestabstand von 1,5 Metern durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann, andernfalls Wechselunterricht.

In allen übrigen Schularten und Jahrgangsstufen ist nur Distanzunterricht erlaubt. Auch die Einrichtungen für Tagesbetreuungsangebote für Kinder, Jugendliche und junge Volljährige bleiben geschlossen. Dasselbe gilt für Angebote zur beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie zur Erwachsenenbildung und vergleichbare Angebote sowie für sonstige außerschulische Bildungsangebote, sofern sie in Präsenzform durchgeführt werden sollten.

Ausgenommen sind lediglich Erste-Hilfe-Kurse und die Ausbildung von Angehörigen der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und des Technischen Hilfswerks. Auch Instrumental- und Gesangsunterricht in Präsenzform sind vollständig untersagt. Fahrschulen dürfen weiterhin unter Beachtung der geltenden Vorgaben offenbleiben.

 (su)