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Fuß- und Radverkehr

Ob im Alltag oder in der Freizeit – das Fahrradfahren und Zufußgehen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Das Fahrrad und die eigenen Füße als Verkehrsmittel bieten neben umweltschonenden Aspekten auch soziale, wirtschaftliche und gesundheitsbezogene Vorteile. Gemeinsam mit dem ÖPNV sind der Fuß- und Radverkehr entscheidende Bausteine einer nachhaltigen Mobilität.

Fuß- und Radverkehr im Überblick:

Faktor Zeit: Laut Umweltbundesamt ist man auf innerstädtischen Strecken bis 5 km mit dem Fahrrad, und bis 7 km mit dem Pedelec, schneller unterwegs als mit dem Auto.

Faktor Kosten: 30 bis 73 Eurocent kostet laut VCD ein Kilometer mit einem Mittelklassewagen eingerechnet Steuern, Versicherung, Anschaffung, Abnutzung und Sprit. Im Monat beläuft sich das auf über 900€ Kosten.

Zum Vergleich belaufen sich die Kosten beim Fahrrad auf gerademal 20€ pro Monat. Somit ist das Fahrrad 45-mal günstiger als das Auto. Abgesehen von den Schuhen ist das Zufußgehen sogar kostenlos!

Klimaschutz: Beim Vergleich einzelner Verkehrsmittel können durch Fuß- und Radverkehr deutliche Mengen Treibhausgase gegenüber dem motorisierten Individualverkehr eingespart werden. Jede Person, die zu Fuß geht oder mit dem Rad fährt, leistet dadurch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz.

Artenschutz: Laut einer Studie kommt statistisch auf jedem zweiten deutschen Straßenkilometer ein Reh ums Leben. Zufußgehen und Radfahren können durch ihre geringere Geschwindigkeit somit Tierleben retten.

Umweltschutz: Durch die großflächige Flächenversieglung im Straßenraum, Reifenabrieb und Bremsvorgänge wird die Menge von nicht abbaubaren Schwermetallen wie Bismut, Molybdän und Zinn in der Umwelt gesteigert.

Flächensparen: Die versiegelte Fläche durch Straßenverkehr hat in Amberg seit 2014 um ca. 80.000 m² zugenommen. Das entspricht ungefähr einer Größe von elf Fußballfeldern. Die Notwendigkeit von Straßenneubau und Straßeninstandsetzungsmaßnahmen können durch mehr Fuß- und Radverkehr reduziert werden.

Zufußgehen und Radfahren halten fit! Beide fördern als „aktive Mobilität“ die eigene Gesundheit. Besonders das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ2-Diabets und hohe Cholesterinwerte können dadurch gesenkt werden.

Neben der eigenen Fitness werden auch Stressfaktoren für die Umwelt, wie Lärm- und Feinstaubbelastung, im Vergleich zum motorisierten Individualverkehr verringert.

Weiterführende Links zum Thema:

Abgesehen von ökonomischen, ökologischen und gesundheitlichen Vorteilen, bieten Fuß- und Radverkehr einen hohen Freizeit- und Erlebnisfaktor. Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende sind immer nah dran am Geschehen in Amberg.

Die Zukunft der Mobilität liegt in der Vielfalt. Als bayerisches Oberzentrum, und somit zentraler Bildungs-, Versorgungs- und Wirtschaftsstandort, spielt Erreichbarkeit in Amberg eine entscheidende Rolle. Dabei sollen die Interessen aller Verkehrsteilnehmenden berücksichtigt werden. Für zukunftsfähige und nachhaltige Mobilitätsformen bedarf es zudem sicherer Wegenetze für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende aller Altersgruppen.

Was passiert in Amberg zu Fuß- und Radverkehr?

Im Frühjahr 2020 wurden an mehreren Standorten im Stadtgebiet Ambergs ein Fußgänger- und Besucherleitsystem errichtet. Mit dieser neuen Beschilderung erfolgten eine Verbesserung und Vereinheitlichung der Hinweisschilder zur sicheren und einfachen Lenkung in und um die Altstadt Ambergs. Das Leitsystem dient als Orientierungshilfe für Besucherinnen und Besucher sowie Ortskundige. Ausgeschildert wurden touristische Sehenswürdigkeiten sowie wichtige Einrichtungen und Parkplätze.

Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit für Fußgängerinnen und Fußgänger werden regelmäßig potenzielle Standorte für Querungsanlagen (wie etwa Zebrastreifen oder Ampeln) geprüft. Ziel ist es, attraktive und sichere Wegeverbindungen für Fußgängerinnen und Fußgänger zu schaffen. Grundlagen zur Beurteilung geeigneter Standorte bilden aktuelle Richtlinien, vorherrschende Verkehrsstärken und Unfallzahlen.

Auch die Stadt Amberg hat sich zum Ziel gesetzt, den Radverkehr langfristig zu stärken und die Fahrfreundlichkeit der Stadt für ihre Bürgerinnen und Bürger sowie Besucherinnen und Besucher nachhaltig zu verbessern. Dabei rückt die Umverteilung des endlichen Straßenraumes zunehmend in den Fokus der Stadt- und Verkehrsplanung. Insbesondere die Bedürfnisse von Mobilität jenseits des motorisierten Verkehrs sollen in den nächsten Jahren verstärkt Berücksichtigung finden.

Ein Anhaltspunkt für die Planung entsprechender Anlagen ist das bestehende Radverkehrskonzept.

Im Förderprogramm „Für‘s Amberger Klima“ werden (Elektro-)Lastenräder und Fahrradanhänger gefördert. Privatpersonen, Vereine, Bildungseinrichtungen und Gewerbetreibende sind gleichermaßen angesprochen. Außerdem fördert das BAFA zusätzliche Elektro-Lastenräder für Gewerbetreibende.

In den europäischen Mobilitätswochen vom 16. - 22. September steht jedes Jahr nachhaltige Mobilität im Mittelpunkt. In Kooperation mit verschiedenen Akteuren werden vor allem Veranstaltungen zu Fuß-, Rad- und Nahverkehr angeboten.

Seit 2013 wird die Woche „Amberg fährt Rad“ durchgeführt. Seit 2020 findet jedes Jahr im Mai für eine Woche das STADTRADELN in Kooperation mit dem ADFC Amberg-Sulzbach e.V. statt.

Jeden letzten Freitag im Monat fährt seit 2019 die Critical Mass um den Altstadtring in Amberg, um für Radverkehr zu sensibilisieren. Treffpunkt ist jeweils um 18 Uhr vor dem ACC.