Baureferat

Die Einsicht in die Bauakten der Stadt Amberg ist nur nach vorheriger Anmeldung unter der Email-Adresse bauamt-info(at)Amberg.de oder den Telefonnummern  09621 10-1407 und 09621 10-1418 möglich.

Die Altstadt von Amberg ist mit ihrem größtenteils noch vom Stadtmauerring eingefassten charakteristischen Stadtbild ein bedeutendes Denkmal historisch gewachsener Stadtbaukunst. Die Bewahrung und Pflege dieses Gesamtdenkmals ist ein städtebauliches, kulturelles und gesellschaftliches Anliegen von hohem Rang.

In der nun vorliegenden Gestaltungsfibel haben wir bewusst Fotos von Fassaden und Details in unserer Altstadt ausgesucht, die Sanierungswilligen positive Beispiele vorgeben sollen. Zur Anerkennung der finanziellen und persönlichen Mühen, die mit jeder Sanierung verbunden sind, hat der Stadtrat der Stadt Amberg ein Fassadenprogramm aufgelegt.

Nutzen Sie die fachliche Kompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Referat für Stadtentwicklung und Bauen und lassen Sie sich vor Beginn Ihrer Bautätigkeit beraten.

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Gestaltungsfibel

Leerstandsmanagement – Denkmalpflege- und Sanierungsberatung – Fördermöglichkeiten

Seit dem 1.  Januar 2020 ist Dr. Mathias Hensch als Altstadtberater für die Stadt Amberg tätig.

In dieser Aufgabe ist er zentraler Ansprechpartner für Fragen der Leerstandsproblematik und Inwertsetzung von Häusern in der Amberger Altstadt. Er arbeitet an der Erstellung nachhaltiger Konzepte zur Aufwertung des Altstadtbildes und damit auch zur Erhöhung der Lebens- und Wohlfühlqualität Ambergs.

Als promovierter Geschichtswissenschaftler mit einem großen geschichtlichen und baugeschichtlichen Wissensfundus versteht Mathias Hensch die historische Bausubstanz und das historisch gewachsene Stadtbild der Altstadt nicht als „Hemmschuh“, sondern als große und einmalige Chance für die Altstadtentwicklung Ambergs. Historische Ortskerne und Gebäude speichern die Erfahrungen, Ideen, Innovationen und Traditionen aller zurückliegenden Generationen – sie sind mit dem Wissen und der Geschichte eines jeden Einzelnen und der örtlichen Gemeinschaft aufgeladen. Die Denkmalpflege ist zwar nur ein Teilaspekt der Ortsentwicklung, aber sie kann mit ihren Methoden auf diesen Wissensspeicher zugreifen und damit einen essentiellen Teil zu einer gemeinsamen Lösung aktueller Herausforderungen beitragen. Gemeinschaftliches Handeln und Partizipation der Menschen vor Ort sind als eigenverantwortliche Weiterschreibung des „Drehbuchs“ zur Erhaltung und Entwicklung des historischen Orts dabei äußerst wichtig. Die Grundidee für dieses Drehbuch ist in den historisch gewachsenen Strukturen und Bauten der Amberger Altstadt bereits angelegt. Im Verständnis des Bestehenden liegt daher oft der Schlüssel zur positiven Entwicklung des Entstehenden.

Nach der Erstellung eines sog. Leerstandskatasters, der einen ersten Überblick über die Anzahl leerstehender Gebäude und Fehlnutzungen gewährleistet, ist der persönliche Kontakt und die konstruktive und vertrauensvolle Kommunikation mit den Hauseigentümern wesentlicher Bestandteil auf der Suche nach individuellen Lösungen für leerstehende und sanierungsbedürftige Gebäude.

Hausbesitzer, potentielle Kaufinteressenten und/oder Sanierungswillige können sich jederzeit an den Altstadtberater wenden. Herr Dr. Hensch berät Sie auch zu Fragen nach Förder- und Abschreibungsmöglichkeiten bei Sanierungen ensemblegeschützter Bauten und Einzeldenkmälern, unterstützt Sie bei der Suche nach potentiellen Käufern und Investoren. Gemeinsam mit der Leiterin der Unteren Denkmalschutzbehörde, Frau Kerstin Weiß, stellt er für Sie zudem eine kommunikative und fachliche Verbindung zur staatlichen Denkmalpflege und zu Architekten und Planern her.

Kontakt

Dr. Mathias Hensch M.A.

Bauordnungs- und Stadtentwicklungsamt
Altstadtberatung
Untere Denkmalschutzbehörde, Bodendenkmalpflege

Steinhofgasse 2, Zimmer 112, 92224 Amberg

Tel. 09621 10–2411

E-Mail mathias.hensch(at)amberg.de