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Nachhaltige Städte und Gemeinden

In Amberg

  • Um Flächen zu sparen, müssen Gewerbegebäude bei entsprechender Eignung der Nutzung mehrgeschossig gebaut werden und es ist eine möglichst hohe Grundflächenzahl anzuwenden.
  • Verbindliche Dachbegrünung bei Garagen in Wohngebieten
  • Schottergärten sind einzuschränken
  • Bereitschaft der Eigentümer ermitteln,  leerstehende Bauparzellen in Bebauungsplänen an die Stadt zu verkaufen
  • In Zukunft ist in allen Bebauungsplänen und Kaufverträgen eine Verpflichtung für PV-Anlagen einzuführen. Nur in begründeten Ausnahmefällen kann hiervon abgewichen werden.

Das Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept wurde im Frühjahr 2020 als ein umfassender Leitfaden für die Entwicklung Ambergs der nächsten 15 Jahre beschlossen. Das Leitbild für Amberg war und wird in Zukunft sein „Kreativität. Innovation. Geborgenheit.“. Schwerpunkte des Konzepts waren Verkehr, Infrastruktur, Soziales und Naturraum. Das Konzept ist auf www.amberg.de/rathaus/projekte einsehbar.

In 2012 wurde das erste integrierte Klimaschutzkonzept für die Stadt Amberg beschlossen. In 2017 gab es eine Fortschreibung. Die Klimaschutzkonzepte stellen heraus, dass die Selbstverpflichtung Ambergs von rund 6 Tonnen Treibhausgase bis 2030 im Rahmen des Klima-Bündnis erreichbar ist, wenn alle mithelfen. Infos zum Amberger Klimaschutz unter www.amberg.de/klimaschutz.

Im Rahmen des Klimaschutzkonzepts aus dem Jahr 2012 stellte die Stadtverwaltung ihre gesamten Liegenschaften auf Ökostrom um. Somit laufen neben der Verwaltung auch Schulen und Stadttheater mit Ökostrom. Jährlich werden dadurch 1.400 Tonnen Treibhausgase vermieden. Das entspricht den Emissionen von 70 Haushalten.

Auf der interaktiven Online-Plattform www.solare-stadt.de können Amberger Bürgerinnen und Bürger ihre Hausdächer auf Solarthermie- und Photovoltaik-Tauglichkeit testen.  Zudem gab es kostenlose Workshops für Bürger und Gewerbetreibende zur Anwendung des Solarpotenzialkatasters.

Durch ein kommunales Energiemanagement wurden von 2014 bis 2017 die größten Energieverbraucher der Stadt unter die Lupe genommen und Optimierungsmaßnahmen vorgeschlagen. Diese Maßnahmen wurden nach und nach umgesetzt. In 2021 sollen nun die kleineren Verbraucher folgen.

  • Parkgarage am Ziegeltor
  • Parkdeck in der Marienstraße
  • Parkdeck Kräuterwiese
  • Parkplatz Schießstättenweg („ACC-Parkplatz“)
  • Parkplatz Landratsamt
  • Parkplatz am Malteserplatz (in Planung)

Die Stadt Amberg geht als Vorbild für Elektromobilität voran. Einen Großteil ihrer Flotte ist E-mobil oder zumindest mit Elektrounterstützung betrieben. Dienstpedelecs und E-Roller ergänzen die Fahrzeugflotte für einen effizienten Verbrauch.

Sanierungen, Dachbegrünungen, effiziente Haushaltsgroßgeräte, die Abschaffung des eigenen Autos oder Radverkehr wird durch Förderprogramme für Amberger Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Vereine gefördert. Infos unter www.amberg.de/klimaschutz oder beim Baureferat.

In 2020 wurde die Grüne Hausnummer der Stadt Amberg neu aufgelegt. Die Auszeichnung soll Privatpersonen und Unternehmen in Amberg motivieren, gesamtheitlich nachhaltig zu leben und zu arbeiten. Infos unter www.amberg.de/GrueneHausnummer.

Rund 2 Millionen kWh Strom werden durch die Umrüstung der Straßenbeleuchtung jährlich eingespart. Amberg war einer der ersten Kommunen Deutschlands mittlerer Größe mit einer nahezu 100%-igen Umrüstung der Straßenbeleuchtung.

Begrünungsmaßnahmen in den Höfen der Altstadt werden gefördert und Grünstrukturen sollen erhalten und weiter ausgebaut werden.

Die schöne Gestaltung der Anlagen und Anpflanzungen in den städtischen Beeten und Rabatten prägen das Bild der Stadt Amberg positiv nach außen und tragen zur Lebensqualität bei. Zudem werden autochthonen Pflanzen bzw. selbstgewonnenem Saatgut verwendet.

Die Koordination für kommunale Entwicklungspolitik soll den fairen Handel und nachhaltige Beschaffung in der Stadtverwaltung etablieren. Die 17 nachhaltigen Entwicklungsziele - sogenannten Sustainable Development Goals (SDGs) - werden ins Bewusstsein gerückt und in das Verwaltungshandeln integriert. Beispiele für nachhaltige Beschaffung sind die Verwendung von Steinen aus der Region, die Wiederverwendung einer abgebauten Brücke und der Einsatz von autochthonen Pflanzen bzw. selbstgewonnenem Saatgut in der Stadtgärtnerei.

Durch das Bayerisches Vertragsnaturschutzprogramm (VNP) werden ökologisch wertvolle Lebensräume, die auf eine naturschonende Bewirtschaftung angewiesen sind, erhalten und verbessert. Landwirte, die auf freiwilliger Basis ihre Flächen nach den Zielen des Naturschutzes bewirtschaften, erhalten für den zusätzlichen Aufwand und den entgangenen Ertrag ein angemessenes Entgelt.

Die Freiwilligenagentur berät Menschen bei der Suche nach einer neuen Aufgabe, die sich in ihrer Freizeit engagieren möchten und wir beraten Institutionen, Vereine und Organisationen zu allen Fragen des bürgerschaftlichen Engagements. Unser Ziel ist es, das Leben der Ambergerinnen und Ambergern durch dieses Engagement zu verschönern für sich selbst und für die Gemeinschaft.

Im Fokus steht nicht nur die Steigerung der Öko-Anbaufläche, sondern auch die Verbindung von Regionalität und ökologischer Erzeugung. Es geht vor allem darum, die in den Regionen vorhandenen Potenziale zu erschließen und gemeinsam mit engagierten Akteuren vorhandene Strukturen zu beleben oder neue aufzubauen.

Der Naturpark Hirschwald ist eine von Land- und Forstwirtschaft geprägte Region. Die besondere Anziehungskraft liegt in seiner kleinräumigen Vielfalt. Täler wechseln sich mit bewaldeten Hochflächen ab, weite Flure finden zwischen zerklüfteten Felsen und bunten Wiesenstreifen, durch die sich Bachläufe schlängeln. Dieser Reichtum an Lebensräumen spiegelt sich im Artenspektrum von Flora und Fauna wieder.  Daher sind Naturschutz und Landschaftspflege, nachhaltige Regionalentwicklung, Erholung und nachhaltiger Tourismus die wichtigsten Ziele des Naturparks.

Die Projekte beziehen sich momentan auf P-Seminare an den Gymnasien der Oberpfalz: Schülerinnen/ Schüler entscheiden sich bewusst für Themen zu Nachhaltigkeit. Das Ziel ist das erarbeitete Fachwissen in der eigenen Schule sichtbar zu machen, sowie im Austausch mit anderen Schulen und in den Medien.

Das Forstamt der Stadt Amberg bewirtschaftet, pflegt und kümmert sich nachhaltig um ca. 2100 ha Wald.

Das entspricht ca. 500 m² Wald pro Einwohner der Stadt Amberg

Nachhaltige Forstwirtschaft bedeutet, dass dem Wald nur so viel Holz entnommen wird, wie auch wieder nachwächst. Diese Nachhaltigkeit ist auch mit einer Urkunde von PEFC Deutschland e. V. zertifiziert. Zudem kommt noch der klimatolerante Waldumbau, bei dem im Zuge des Klimawandels vermehrt auf Baumarten gesetzt wird, die in der Zukunft besser mit Wetterextreme (z.B. Trockenperioden, Stürme), sowie Schädlingsbefall (z.B. bei Fichten der Borkenkäfer) zurechtkommen sollen. Wir alle wollen, dass sich unsere nächsten Generationen auch weiterhin an einem intakten Wald erfreuen können, der die Bürger und Bürgerinnen unserer Stadt schützt.

Warum macht das Forstamt der Stadt Amberg das alles und warum brauchen wir heute und zukünftig einen nachhaltigen Wald?

Der Wald sichert unsere Lebensgrundlage und leistet eine Menge für uns:

  • Luftreinhaltung und Sauerstoffproduktion
  • Wasserreinhaltung und Wasserbildung
  • Lebensraum und Erholungsraum
  • Kohlenstoffspeicherung („CO2-Speicher“)

Unser Amberger Wald speichert zwischen 25.000 und 29.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr in Form von Biomasse.

Tu Du´s

  • Betreibe Urban Gardening, einen Schrebergarten oder Balkonkästen für Gemüse oder insektenfreundliche Pflanzen
  • Spende alte IT-Geräte (www.labdoo.org)
  • Überlege, was Deine Stadt besser machen würde
  • Unterstütze nachhaltige Stadtentwicklung z.B. nimm am Klimaschutzbündnis teil
  • Verwende den Baustoff Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft und mache damit deine Projekte zu langjährigen CO2-Speichern
  • Nütze öffentliche Verkehrsmittel, das Fahrrad oder geh zu Fuß
  • Engagiere Dich in Deiner Nachbarschaft (nebenan.de)
  • Organisiere Bewohnernetzwerke mit Ideenworkshops
  • Überlege, ob alternative Wohnkonzepte eine neue Art der Gemeinschaft schafft (Mehrgenerationenhäuser, Wohnen gegen Hilfe). Ehrenamt tut gut!