Digitale Bürgerbeteiligung geht online

Mit einem Bürgerrat, der seine Meinung zur weiteren Nutzung des Bürgerspitalareals in der Altstadt kundtun sollte, hat die Stadt Amberg nach einem entsprechenden Stadtratsbeschluss einen neuen Weg in der Bürgerbeteiligung eingeschlagen. Per Zufall wurden 40 Ambergerinnen und Amberger ausgewählt, um in mehreren Sitzungen eigene Empfehlungen für die weiteren Planungen auf dem Gelände zu erarbeiten.

Der Stadtrat beschloss außerdem, dass neben dem Bürgerrat auch alle anderen Ambergerinnen und Amberger die Möglichkeit haben sollten, auf dieser Grundlage ihre Ideen und Anregungen mitzuteilen. Möglich ist das durch das neue Bürgerbeteiligungsportal mitmachen.amberg.de, das ab sofort online verfügbar ist.Es basiert auf der Open Government Plattform CONSUL, die von Demokratie.Today modifiziert und weiterentwickelt wurde.

Auf der Internetseite können Interessierte die Ergebnisse des Bürgerrats nachlesen und die Empfehlungen, die an die Stadtratsfraktionen weitergegeben wurden, verfolgen. Außerdem ist es für registrierte Nutzerinnen und Nutzer möglich, eigene Vorschläge und Gedanken zur Entwicklung des Bürgerspitalareals onlinezustellen. Im neuen Jahr werden dann sowohl die Empfehlungen des Bürgerrates als auch die weiteren Ideen im Stadtrat besprochen und schließlich das weitere Vorgehen geplant.

„Mit der Möglichkeit der digitalen Bürgerbeteiligung fördern wir den Austausch zwischen den Bürgern und der Kommunalpolitik. Wir wollen das Interesse an der Politik wecken und gemeinsam mit unseren Ambergerinnen und Ambergern die Zukunft unserer schönen Stadt gestalten“, freut sich Oberbürgermeister Michael Cerny. Zukünftig sollen auf mitmachen.amberg.de auch weitere Projekte und Themen veröffentlich werden. „Wir stehen ganz am Anfang und haben noch einiges vor“, verspricht der Oberbürgermeister.